Risiko Management in fünf Schritten

Risiko Management

Im privaten und unternehmerischen Alltag werden Risiken häufig nicht umfassend wahrgenommen. Dies führt oft zu schlechten Erfahrungen und später Einsicht. Das muss nicht sein: Risiken sollten periodisch und systematisch bewältigt werden. Wichtig ist, dass das Risikobewusstsein aktiv aufgebaut wird – sei es im privaten oder im unternehmerischen Bereich. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass insbesondere Naturgefahren wie Hochwasser, Sturm und Hangmuren unterschätzt oder gar nicht in Betracht bezogen werden.

Die Risikobewältigung folgt typischerweise einem Regelkreis aus fünf Prozessschritten:

Risikobewältigung

1 Risiko-Bewusstsein zielt auf die Sensibilisierung für die Gefährdung von Personen, Sachen, Umwelt, Vermögen und Gewinn ab. Der RiskManagement-Prozess beginnt, sobald Sicherheit als Gegenstand der Unternehmenspolitik und als Aufgabe im Unternehmensalltag wahrgenommen wird.

2 Bei der Gefahren-Ermittlung werden die konkret möglichen Ursachen und Auswirkungen von Gefahren im Unternehmen ermittelt.

3 Die Risiko-Analyse umfasst die Bewertung und die Beurteilung der ermittelten Risiken.

4 Die Risiko-Handhabung umfasst die Planung und Umsetzung von ursachen- und auswirkungsbezogenen Massnahmen, mit denen die Risiken verbessert oder finanziert werden können.

5 RM-Controlling/Rückkoppelung ist das Steuerungselement, das die systemspezifischen und risikobezogenen Erfahrungen und Erkenntnisse wiederum für den Prozess selbst nutzbar macht.

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